pneumatron Entwicklung

Die Massage gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren. Auch das Schröpfen mit Schröpfgläsern  ist ein traditionelles Verfahren, das bereits in der Antike und im alten China erfolgreich eingesetzt wurde.

Stefan Deny, Mediziner und Erfinder, verband beide Therapieverfahren in idealer Weise. Das Schröpfen war ihm zu starr und die Massage auf Dauer anstrengend. Er erfand und entwickelte in jahrzehntelanger Forschungsarbeit ein modernes, einfach zu bedienendes Gerät zur pneumatischen Massage und meldete es zum Patent an.

Ziel von Stefan Deny war es, die tieferen Schichten des Gewebes zu erreichen; mit einem Gerät, das am Körper eine pulsierende Massagebewegung erzeugt, die das Gewebe vertikal von innen nach außen dehnt. Lange experimentierte er an der geeigneten Frequenz, bis er herausfand, das eine optimale mechanische Bewegung des Gewebes bei ca. 3 Hz erreicht wird.

Das pneumatron wird seit 1993 von der Firma pneumed produziert und ist bekannt für seine Qualität. Es ist zertifiziert nach dem Medizinproduktegesetz MPG - 0124

 

pneumatron Wirkung

pneumatron®200 arbeitet mit intermittierendem Unterdruck. Auf das Gewebe wird zunächst ein Dehnreiz ausgeübt (Unterdruck), der sofort wieder in eine Entspannungsphase (atmosphärischer Druck) übergeht. Das Gewebe kommt in Schwingung und in Bewegung.

Durch den Unterdruck kommt es zum Ansaugen von Gewebeschichten und Muskulatur. Der ständige Impulswechsel sorgt für eine intensive Bearbeitung der betroffenen Gewebeabschnitte. Dadurch unterscheidet sich die Pneumatische Pulsationstherapie/-massage (PPT/PPM) nach Deny von den verschiedenen anderen klassischen Schröpfverfahren, die einen konstanten Unterdruck erzeugen.

Die Massage regt die Bewegung der Gewebsflüssigkeiten an. In der Matrix angesammelte Stoffwechselendprodukte, Entzündungsmediatoren und Umweltschadstoffe können so besser gelöst und über den beschleunigten Blut- und Lymphfluss ausgeschieden werden. Es erfolgt eine kausale Matrixreinigung bzw. –regeneration. Gleichzeitig können körpereigene Vitalstoffe wie Hormone, Vitamine und Mineralien in die Zellverbände transportiert werden und können so dem Organismus für eine optimale Stoffwechselleistung zur Verfügung stehen.